Die Meere, die Geburtsstätte des Lebens an sich, sind das Rückgrat unseres blauen Planeten und stellen seither Plätze mit dem größten Artenreichtum weltweit dar.
Ihre Bewohner, ob nun bekanntere Gattungen wie der Delphin oder die putzigen Anemonenfische, über so spektakuläre Arten wie dem Mantarochen oder dem so gefürchteten Weißen Hai bis hin zu den Korallen, den lebenden Architekten der Meere, dessen Riffe oft Hunderte von Metern in Tausenden von Jahren aus der Tiefe bis an die Meeresoberfläche wuchsen; sie alle stellen Individuen dar, die auf ihren intakten Lebensraum angewiesen sind.
Leider tragen kommerzielle Fischerei und anderer Raubbau an den fragilen Ökosystemen immer mehr dazu bei, dass diese Artenvielfalt kontinuierlich reduziert wird und zunehmend in Gefahr gerät, da ihre Habitate nachhaltig zerstört werden. Gründe hierfür sind so vielfältig wie die daraus entstehenden Probleme: Schädigung durch Umweltverschmutzung, globale Erderwärmung und in Folge Coral-Bleaching, Zerstörung des Lebensraumes Riff und sonstiger mariner Ökosysteme durch Raubbau und Überfischung, Gift- und Sprengstofffischerei sowie Massentourismus ohne Fokus auf die Erhaltung der Natur.