Home
Marubis schafft neuen Lebensraum in den Küstengewässern vor Koh Samui, Thailand
Sonntag, 07 Februar 2010
There are no translations available

Liebe Besucher,

zu Beginn des Jahres ist Marubis in ein neues Projekt gestartet.
In Kooperation mit dem Sun&Sea e.V., der Global Coral Reef Alliance und Biorock Technology Thailand werden wir in den zerstörten Küstengewässern vor Koh Samui ein neues Korallenriff und damit einen neuen Lebensraum für unzählige Meeresbewohner entstehen lassen.

Informationen zum Biorock-System:
Durch den Aufbau künstlicher Riffstrukturen mit Hilfe der Mineral-Akkretions-Technologie (MAT) (Biorock-Technologie) werden u.a. Regenerationszentren für die Schlüsselarten des Biotops geschaffen.
Es bilden sich dadurch Riffstrukturen, welche sukzessiv die vielfältigen Funktionen von natürlich gewachsenen Riffen übernehmen.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass diese Strukturen für kalkskelettbildende Organismen wie Korallen, Muscheln und viele andere Gattungen ein ideales Besiedlungssubstrat.
darstellen, was sich u.a. in schnellerem Wachstum (3-5fach erhöht), erhöhter Stresstoleranz und gesteigerten Reproduktionsraten beobachten lässt.

Das von Marubis ins Leben gerufene Riff wird in etwa 3 Meter Wassertiefe entstehen. Die Höhe der Konstruktion beträgt ca 60cm.
Die Konstruktion ist so geplant, dass sie optimal an die Begebenheiten unter Wasser angepasst ist und zusätzlich der immer stärker zunehmenden Küstenerosion vor Ort entgegen wirkt.
Die gesamte Riffkonstruktion besteht aus 7 der unten abgebildeten Grundeinheiten und hat eine Größe von etwa 12m x 9.

‚Bepflanzt‘ wird das neue Riff mit Korallenbruchstücken, die in der Umgebung eingesammelt wurden. Dabei wird darauf geachtet, dass keine Korallenstöcke abgebrochen, sondern lediglich umherliegende Korallenstücke, die nicht mehr anwachsen würden, verwendet werden.

Das neue Riff wird in den ersten 2-3 Jahren betreut, kontrolliert und die Entwicklung dokumentiert, so dass auch wir mit verfolgen können, wie aus einem Stahlgerüst ein neues Biotop entsteht.

Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt einen kleinen Beitrag dazu leisten können, den Lebensraum Riff nicht nur zu erhalten, sondern auch ein kleines Stückchen davon neu zu schaffen.

Bilder von bereits bestehenden Biorock-Riffen, sowie einer Computerzeichnung eines Grundmoduls des künftigen Marubis-Riffs. Alle Bilder Copyright Sun&Sea e.V. / Global Coral Reef Alliance.

 

 
MANGREEN Report 2008
Sonntag, 27 September 2009
There are no translations available

Das Projekt Mangreen zielt auf die Wiederaufforstung der Mangrovenwlder an der Küste Tamil Nadus im Süden Indiens und setzt sowohl auf die natürliche als auch ein künstliche Regeneration der degradierten Mangroven-Bereiche. Dort, wo noch naturnahe Bereiche als Reste der Mangroven-Wälder vorhanden sind, kann durch gezielte Maßnahmen die natürliche Ausbreitung gefördert werden. Wo keine natürliche Wiederbesiedlung erfolgen kann, müssen die Jungpflanzen per Hand in der Gezeitenzone gepflanzt werden. Voraussetzung hierfür ist neben der Auswahl der geeigneten Arten auch die jahreszeitlich abgestimmte Sammlung und Anzucht der Stecklinge.

Das nachfolgende Video zeigt eindrucksvoll die Bedeutung von Mangroven und damit auch welch wichtigen Beitrag MARUBIS mit der Unterstützung des Projekts Mangreen leistet.

Read more...
 
Pterapogon kauderni - eine europäische Herausforderung!
Sonntag, 26 Juli 2009
There are no translations available

In der DATZ 8/2009 (S. 38 - 45) befindet sich ein sehr lesenswerter Artikel über P. Kauderni, den Banggai-Karinalbarsch.

Der Autor ist Alejandro Vagelli, ist wohl einer der wenigen wirklichen Spezialisten auf dem Gebiet des Banggai-Kardinalbarsches. Er hat sich als Meeresbiologe ein Jahrzehnt lang schwerpunktmäßig mit dieser Fischart beschäftigte und setzt sich vehement für deren Schutz ein.

Freilich enthält der Bericht Hinweise zur Ernährung, zum natürlichen Habitat und zur Nachzucht der Fischart, jedoch nicht als Schwerpunkt. Unter dem Titel "Eine Herausforderung für die europäischen Meeresaquarianer" spannt der Autor einen sehr informationsreichen Bogen von der Erstentdeckung des Barsches um 1920 durch den Forschungsreisenden Walter A. Kaudern über seine "Wiederentdeckung" 1992, seine "steile Karriere" als Aquarienfisch bis hin zu den dramatischen Auswirkungen des Massenfangs und das Scheitern der Schutzbemühungen bei der WA-Konferenz.

Vagelli deckt auf, warum es der Fisch mit eher fadenscheinigen Begründungen nicht zu einem Schutzstatus des WA gebracht hat und weshalb dieser so dringend notwendig wären. Er belegt dies auch mit Zahlen (1 Mio. Exporte jährlich, verschwundene und verschwindende Populationen, 30 % Transportverlust etc.).

Kein Wunder, dass sein Bericht mit einem flammenden Appell an die Aquarianer beginnt, keine Wildfänge zu kaufen und mit der Aufforderung endet, über die Nachfrage nach gezüchteten Banggai-Kardinalbarschen - auch wenn sie mehr kosten - der Aquakultur-Industrie Anreize zu bieten, diesen wundervollen Fisch in großem Stil nachzuzüchten.

Fazit: Für jeden, der über den Glasrand seines Beckens etwas hinaus sieht, absolut lesenswert!

 

Beachten Sie dazu auch unsere Haltungsempfehlungen
Haltungsempfehlung Pterapogon kauderni

sowie unsere Informationen über Nachzuchten
Nachzuchtenliste

 
<< Start < Prev 1 2 Next > End >>

Results 1 - 4 of 6